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Agri-Kultur im Fadenkreuz der Globalisierung

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Markt und Kokaproduktion

Juni 2, 2006 von balou

In Zusammenhang mit Evo Morales wird immer wieder der Kokaanbau thematisiert. Die industrialisierten Nationen, allen voran die USA, sind letztendlich die Leidtragenden dieser Produktion. Dabei setzen die Produzenten lediglich die Glaubensgrundsätzen des Markt- und Wirtschaftsliberalismus um. Nach der Zerstörung der Märkte für ihre traditionellen Agrarprodukte durch eine stetig voranschreitende Liberalisierung der Märkte, zogen sie sich nicht in die soziale Hängematte zurück sondern haben ihre Produktion angepasst. Weiterlesen »

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Recht auf eine angemessene Ernährung

Mai 15, 2006 von balou

Article XI.

 

Every person has the right to the preservation of his health through sanitary and social measures relating to food, clothing, housing and medical care, to the extent permitted by public and community resources.

American Declaration of the Rights and Duties of Man, O.A.S.
Res. XXX, adopted by the Ninth International Conference of American States (1948)

—————————

Papier ist geduldig, Verfassungsanspruch und Verfassungswirklichkeit selten deckungsgleich, Entsprechendes gilt auch für internationale Erklärungen und Gründungsdokumente internationaler Institutionen und Organisationen.

Der im Folgende dargstellte Verlauf der Entwicklung der Ernährungssituation auf Kuba beruht im wesentlichen auf einem Dokument der Inter-American Comission on Human Rights der OAS erstellt am 04.Oktober 1983.

Die Ernährungssituation in der vorrevolutionären Zeit ist vor allem gekennzeichnet durch verbreitete Armut und Mangelernährung und hier besonders in den ländlichen Räumen.

1956 entsprach der Anteil der Landbevölkerung mit 350.000 Arbeitern und 2,1Mill. familienangehörigen ungefähr einem Anteil von 40% der Gesamtbevölkerung. Das Gesamteinkommen dieser Gruppe entsprach einem Pro Kopf Einkommen von 7,6 Pesos (=$), von diesem Einkommen dienten ca. 2/3 der Ernährung Im Durchschnitt konnte eine 6-Köpfige Familie lediglich 17cents pro Person und Tag aufwenden und so ist es nicht verwunderlich, dass in ca. 91% der ländlichen Gebiete die Bevölkerung von Mangelernährung betroffen war. Das durchschnittliche Körpergewicht eines Landwirtschaftlichen Arbeiters lag ca. 8kg unter dem theoretischen Mittel der Gesamtbevölkerung und entsprechendes galt für die Körpergröße. Typisch für anhaltende Mangelernährung.

Die tägliche Ration basierte auf Reis (24%) als Hauptenergieträger, Bohnen (23%) und Knollenfrüchten (22%). Regelmäßigen Zugang zu Milch hatten von 100 Familien lediglich 11, Zugang zu Brotgetreide (Corn=Mais) 7 von 100, zu Fleisch 4 von 100 und zu Eiern 2 von1 00, es fand so gut wie kein Konsum von Gemüse statt. Es ergab sich somit eine Diät die im Wesentlichen aus Stärke bestand, wenig Eiweiß, kaum Vitamine und Mineralstoffe. Besonders hervorzuheben der Mangel an Kalzium und der Mangel an Vitamin A. Insgesamt litten mehr als 1/3 der Gesamtbevölkerung und 2/3 der Bevölkerung auf dem Land an Unterernährung.

Die Ernährungssituation verschlechterte sich insgesamt nach der Revolution und es dauerte fast 15 Jahre bis der Durchschnittswert des Kalorienverzehrs der 50er Jahre wieder erreicht wurde. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass durch die Rationierungsmaßnahmen eine gerechtere Verteilung der knappen Ressourcen gewährleistet wurde. Mitte der 70er verbesserte sich die Situation weiter:

In 1975, real calorie consumption had regained the mathematical average of the 1950s. The FAO stated in a report that “in countries with dietary energy supplies above requirements, there have been few changes in 1975 with the single exception of Cuba, where the situation improved further”. For 1981, daily per capita consumption of calories had reached nearly 2,900. In all of Latin America, only Argentina surpasses Cuba in this respect.

Durch die Maßnahmen der Regierung, Lohnpolitik und Lebensmittelrationierung war es bis Anfang der 80er gelungen den Anteil der von Unterernährung betroffenen Menschen von ca. 40% vor der Revolution auf unter 5% zu senken. Zu ähnlich positiven Aussagen kamen auch 2 Studien für die US Regierung:

A US Government analyst who closely follows Cuban matters has stated that “a highly egalitarian redistribution of income has almost eliminated malnutrition, particularly among children”. Another study, also done by the Government of the United States, indicates that “the Cuban system of strict rationing has brought hunger and malnutrition under control”.

(Vergleiche:THE SITUATION OF HUMAN RIGHTS IN CUBA – SEVENTH REPORT – CHAPTER XII – THE RIGHT TO FOOD, OAS 1983)

Die Kubanische Landwirtschaft nahm in dieser Zeit die, für die Grüne Revolution typische Entwicklung, sie wurde zur einer ausgesprochenen High Input Agrarwirtschaft, basierend auf massiven Einsatz von chemisch technischen Produktionsmitteln und der Konzentration auf wenige Kulturen. In Vordergrund stand der Anbau von Zuckerrohr das zu Preisen über dem Weltmarktniveau hauptsächlich an die UDSSR abgesetzt wurde. Zur Veranschaulichung der Entwicklung bis 1989/90 die folgenden Grafiken basierend auf Daten der FAO:

Veränderung der Landnutzung

landnutzung-1.png
Quelle: FAO (Mittelwerte aus 3 Jahren), Datenbankabfrage am 12.05.2006 (click2enlarge + Datentabelle)

Parallel zur Ausdehnung der Ackerflächen bis Ende der 80er Jahre änderte sich auch das Anbauverhältniss der einzelnen Kulturen. Der Anbau von Zuckerrohr wurde um ca. 10% ausgedehnt, ebenfalls der Reisanbau, gleichzeitig ging der Anbau von Mais und besonders Sorghum zurück. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Reis die ertragreichste Getreideart auf Kuba ist. Stark ausgedehnt wurde der Anbau von Früchten und Gemüse, hauptsächlich für die Versorgung der eigenen Bevölkerung. Der Anbau von Gemüse verdoppelte sich auf über 100.000ha, der Anbau von Knollen & Wurzeln (Kartoffeln, Süßkartoffeln, Cassava), ebenfalls die Anbaufläche für Bananen (inklusive Kochbananen) vervierfacht. Der Anbau von Früchten erreichte 1989 mit 172.000ha den 8 fachen Wert von 1961. Trotz dieser positiven Ansätz, besonders ab der zweiten Hälfte der 80er, blieb das grundsätzliche Problem der Konzentration auf wenige Hauptkulturen. Zuckerrohr dominierte mit fast 50% der Anbaufläche weiterhin die Kubanische Agrarwirtschaft und so wurde die prinzipielle Abhängigkeit der Nahrungsmittelversorgung von Importen nicht aufgebrochen (siehe unten)

main-food-crops1.png
Quelle: FAO (Mittelwerte aus 3 Jahren bis 1986, 1988 und 89 Einzelwerte), Datenbankabfrage am 15.05.2006

Der pro Kopf Verzehr stieg bis 1989 bei Fleisch auf 31kg (Entwicklungsländer: 18kg), bei Milch- und Milchprodukten auf 107kg (40kg) und bei Eier auf >10kg (4,5kg).

milk-eggs-meat.png
Quelle: FAO (Mittelwerte aus 3 Jahren bis 1986, 1988 und 89 Einzelwerte), Datenbankabfrage am 15.05.2006

Ende der 80er hatte Kuba in Lateinamerika*

  • die meisten Traktoren pro Hektar und die zweithöchsten Getreideerträge
  • die meisten Wissenschaftler pro Kopf der Bevölkerung.
  • die niedrigste Kindersterblichkeit
  • den besten Grad der medizinischen Versorgung (Ärzte/Kopf d. Bev.)
  • den höchsten Anteil an Schülern auf weiterführenden Schulen
  • das niedrigste Lehrer : Schüler Verhältnis

Auf der anderen Seite war Kuba, bedingt durch das Handelsembargo der USA und der einseitigen auf Zucker ausgerichteten Wirtschaft, völlig abhängig von der Sowjetunion. Kuba erhielt zwar den 3 fachen Weltmarktpreis für Zucker, musste aber

  • 100% des benötigten Weizens einführen ebenso
  • 90% der Bohnen und somit stammten insgesamt
  • 57% der konsumierten Kalorien aus Importen. Von den landwirtschaftlichen Produktionsmitteln wurden
  • 94% der Düngemittel
  • 82% der Pestizide und
  • 97% des Kraftfutters für die Tierhaltung eingeführt.

Abhängigkeit der Ernährung von Importen

cuba-cereales-balance1.png
Quelle: FAO (Mittelwerte aus 3 Jahren bis 1986, 1988 und 89 Einzelwerte), Datenbankabfrage am 15.05.2006 (click2enlarge + Datentabelle)

Der Zusammenbruch des Handels mit dem Ostblock führte ab 1990 zu Engpässen bei allen Importgütern. Der Ölimport ging innerhalb von 2 Jahren auf die Hälfte der vor 1990er Werte zurück, der Import von Düngemitteln sank auf 25% , Pestizidimporte auf 33% und der Import von Lebensmitteln erreichte nur noch 50% des Umfangs von vor 1990. Die Antwort der Regierung war die Verkündung eines Alternativen Modells, die Entwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft fokussiert auf die eigenen Ressourcen. Die Veränderungen der globalen politischen Verhältnisse erzwangen auf Kuba eine zweite Grüne Revolution.

Fortsetzung folgt

—————–

THE SITUATION OF HUMAN RIGHTS IN CUBA – SEVENTH REPORT – CHAPTER XII – THE RIGHT TO FOOD, OAS 1983

*47 Portraits of Sustainable Agriculture Projects and Initiatives

 

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Agrarforstwirtschaft – Modell für eine neue AgriKultur

März 12, 2006 von lafargue

Bis zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts waren in unseren Feldfluren Bäume und Ackerkulturen, Weiden und Wiesen untrennbar miteinander verbunden. Als Beispiele seien hier lediglich die, für weite Teile Süddeutschlands typischen, Streuobstwiesen und die Kombination von Bäumen speziell Eichen in der spanischen Estremadura angeführt. Im Zuge einer ständig steigenden Intensivierung der Landwirtschaft verschwanden zunehmen die Bäumen von den Äckern und den Wiesen. Flurbereinigung und die damit verbundene Entstehung großer Schläge verbannten zunehmend auch die Baum- und Buschstreifen aus den Gemarkungen. Der Baum wurde quasi in den Wald deportiert. Folge sind die allseits bekannten ausgeräumten Feldfluren und die an maximalem Holzertrag ausgerichteten Waldmonokulturen. Alles im Sinne einer Optimierung der Erträge aus der Nutzung des Bodens. Dieses könnte sich zumindest innerhalb der Europäischen Union in der Zukunft wieder ändern und zwar zum Nutzen der Landwirte, der Verbraucher, der Erholungssuchenden und auch der Natur.

SAFE – Silvoarable Agroforestry For Europe

SAFE ist ein, im Jahre 1999 initiiertes und 2005 abgeschlossenes, Forschungsprogramm der EU, das sich mit der Möglichkeit der Kombination Einjähriger Ackerkulturen und Mehrjährigen Baumkulturen auseinander setzte. Die Forschungen wurden unter der wissenschaftlichen Leitung des INRA Montpellier und der Universität Wagenigen durchgeführt. Acht europäische Länder waren an diesem Projekt beteiligt und der Abschlussbericht wurde zum Ende des letzten Jahres vorgelegt.

Zu finden unter: Annual Reports (en / fr). Hier befinden sich auch weitere Berichte und Zwischenberichte aus den vergangenen Jahren. Die Berichte sind sehr umfangreich und mit entsprechenden Tabellen, Grafiken und Bildmaterial versehen, deswegen leider sehr große PDF Dateien. Zum Einstieg in die Thematik, man muss ja nicht jedes Detail wissen, eignet sich ein zusammenfassender Bericht: Magazin of European Research – N° 43 – November 2004 – Kulturen UND Bäume (Deutsch / English / Francais ). Im Folgenden ein Überblick.

Ergebnisse und Perspektiven

safe-kulturen-beispiele.jpg

Eiche und Weizen in Spanien (a und b), Pappel mit Gerste in GB (c), Walnuss und Pappel mit Weizen in Frankreich (d und e), Walnuss und Luzerne in Italien (f)
Oak with wheat in Spain (a and b), poplar with barley in the UK (c), walnut and poplar with wheat in France (d and e) and walnut with alfalfa (f) in Italy.

Die Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass sich durch dieses System erhebliche Mehrerträge von bis zu 30% realisieren lassen. Die Produktion eines Hektars mit einer Mischung aus Pappeln und Weizen entspricht der Produktion einer in zwei Parzellen aufgeteilten Fläche von 1,3 ha (0,9 ha Weizen und 0,4 ha Pappeln). Natürlich unter der Voraussetzung, dass für die Bäume (hier 20 Jahre für die Pappeln) ein kompletter Zyklus einkalkuliert wird und die Bäume nicht so dicht stehen wie in den traditionellen Pappelpflanzungen, damit die Weizenkultur bis zur Baumernte zufrieden stellende Erträge liefert. Erklärbar wird dieses durch Synergien dies sich bei der Kombination von Ackerkultur und Bäumen aus der gemeinsamen Nutzung der gemeinsamen Nutzung des Lichts, des Wassers und der im Boden enthaltenen Nährstoffe ergeben.

“Der Wettkampf mit der Kultur zwingt den Baum auf natürliche Weise, sich tiefer zu verwurzeln”, erklärt Christian Dupraz, Forscher am INRA (Institut National de la Recherche Agronomique) von Montpellier (FR) und Koordinator von SAFE. “Die Bäume bilden schließlich ein Wurzelnetz, das unter den oberflächlichen Bodenschichten, auf denen sich die Kulturen ausbreiten, verläuft. So können sie das Wasser und die Nährstoffe, die den Kulturen entgehen, zurückgewinnen – und das erklärt im Wesentlichen die Produktionssteigerung aus forstwirtschaftlicher Sicht. Das Wachstum jedes Baums wird, verglichen mit einer ausschließlich mit Bäumen bepflanzten Parzelle, ebenfalls beschleunigt, da die Bäume nicht so dicht gedrängt stehen und auch nicht miteinander konkurrieren. Im Übrigen schützen sie die Kulturen: Sie brechen den Wind und schwächen übermäßige Regenfälle oder zu starken Sonnenschein ab.”

Die sich für den Landwirt in der Anfangsphase ergebenden Mindereinnahmen lassen sich nach Wirtschaftsanalysen im Rahmen von SAFE auf weniger als 5 % seines Einkommens beschränken. Auf lange Sicht wird dieses Opfer durch ein erhebliches Sparkapital an Holz, das seine Tätigkeit diversifiziert, jedoch mehr als wettgemacht. Es ergeben sich sehr viele Kombinationsmöglichkeiten je nach lokalen Begebenheiten. Empfohlen werden mit hohem Mehrwert wie z.B. Speierlinge, Birnbäume, Kirschbäume, Ahornbäume, Nussbäume usw., die sehr gefragtes Nutzholz liefern. Dieses ist von Bedeutung für den eines Tages notwendigen Ersatz von Tropenhölzern, hoffentlich bevor die Urwälder der Tropen aber auch der Kalten Zonen (Karelien, Taiga) endgültig zu Pressplatten und Faxpapier zerschreddert wurden.

Darüber hinaus helfen die Bäume und ihre Wurzeln, da sie das Eindringen von Wasser in den Boden begünstigen, die Erosion zu bekämpfen. Sie tragen dazu bei, Überschwemmungen zu verhüten, indem sie das Oberflächenwasser auffangen, das die Flüsse anschwellen lässt, und tragen zu einer geringeren Wasserverschmutzung durch landwirtschaftliche Düngemittel bei. Nicht zuletzt fixieren die Bäume in der Agrarforstwirtschaft eine nicht unerhebliche Menge an Kohlenstoff in ihrem Holz, aber auch im Boden, der in der Tiefe durch die kontinuierliche Zersetzung ihrer feinen Wurzeln jahraus, jahrein mit organischen Stoffen angereichert wird.

Bereits nach wenigen Jahren wurde eine Zunahme der Biodiversität festgestellt. Zunehmend wandern Nützlinge in die neu geschaffenen Lebensräume eine, allerdings könnte diese auf lange sicht auch zur Einwanderungen von Schädlingen führen. Insgesamt ist dieser Prozess als positiv zu bewerten.

Die Agrarforstwirtschaft entspricht dem allgemeinen Wunsch nach einer vielseitigeren, nicht nur auf stetige Produktivitätssteigerung ausgerichteten Landwirtschaft, die weniger abhängig ist von Düngemitteln, Herbiziden, Insektiziden und anderen chemischen Einträgen. “Was mir an diesem Forschungsweg gefällt, ist die Tatsache, dass er uns dazu bringt, die Qualität der von der Natur selbst erfundenen Methoden zu analysieren”, schließt Christian Dupraz. “Wenn Sie sich die Flächen von Dutzenden oder gar Hunderten von Hektaren mit reinen Kulturen betrachten, mit den gleichen Genomen, die sich bis ins Unendliche wiederholen, dann sehen Sie genau das Gegenteil dessen, was die Natur tut. Wir hingegen versuchen, die Logik des natürlichen, diversifizierten Ökosystems wieder in das landwirtschaftliche Anbausystem einzuführen. Dies ist eine Möglichkeit, es stabiler und autonomer zu machen, umweltfreundlicher und – es klingt paradox, doch zu diesem Ergebnis sind wir gelangt – produktiver.”

(Back to nature

… Agroforestry is rooted in the general desire for a less one-dimensional and productivist agriculture, one that is less dependent on fertilisers, weed killers, insecticides and other chemical products. “What I like about this line of research,” concludes Christian Dupraz, “is that it leads us to analyse the quality of the models invented by nature itself. When you look at dozens (or even hundreds) of hectares given over to a single crop, with the same genomes infinitely repeated, you are contemplating the exact opposite of what nature produces. What we are trying to do is to reintroduce the logic of the naturally diversified ecosystem into the cultivated agrosystem. It is a way of making it more stable and autonomous, less aggressive for the environment and – paradoxically – more productive.” ) – let’s do it!

Nach Angaben in einem Bericht zum Projekt “… sind zwar nicht alle Regionen für Mischanbausysteme ge¬eignet. Eine Studie innerhalb des SAFE-Projektes ergab jedoch, dass sich in Europa etwa 90 Millionen ha Ackerflächen für die Integration von Bäumen eignen würden. Davon sind etwa 63 Millionen ha mit diversen Umweltproblemen behaftet, die durch Agroforstwirtschaft gelöst werden könnten.” (Agrarforstwirtschaft in Mitteleuropa von Burkhard Kayser, Martina Mayus, Georg Eysel-Zahl)

Die Lösung aller kommenden Probleme in der Landwirtschaft? Nein, natürlich nicht, aber ein Schritt in die richtige Richtung:

  • Stabilisierung bzw. Steigerung der Produktion
  • Schutz der knappen Ressource Boden vor Degradation und Erosion
  • Erhaltung der Biodiversität
  • Ersatz von Holzimporten und dadurch Beitrag zum Erhalt weltweit bedrohter Ökosysteme
  • Positive Auswirkung auf den Erhalt Agrarforstwirtschaftlicher Produktionssysteme weltweit. Im Gegensatz zu den industrialisierten Gesellschaften sind diese im Rest der Welt durchaus üblich (z.B. Sri Lanka ca. 90%)

Den Anspruch eine komplette Lösung für die kommenden Ernährungsprobleme zu liefern vertritt lediglich die Gentech-Industrie ohne auch nur den Hauch eines Beleges geliefert zu haben, die unqualifizierten Äußerungen des Konvertiten Duos Maxeiner & Miersch werden dieses auch nicht ändern. das führt halt ab und an dazu, dass ein pubertierender Jünger der Beiden hier seine Pickel ausdrückt aber ohne Relevanz und Substanz.

SAFE – Homepage (en/fr): SAFE – Silvoarable Agroforestry For Europe

Weitere Informationen:

Agroforstsysteme ökologisch und wirtschaftlich sinnvolle Option für die Landwirtschaft
Bundnis 90 – Die Grünen – June 2005
Weizen unter bäumen
Flur und furche – May 2005
Agroforstwirtschaft in Mitteleuropa
Lebendige Erde – March 2005
Pappel hilft Gerste
Berliner Zeitung n°26- February 2005
Alleen of dem Acker
Der SPIEGEL – December 2004
AGRARFORSCHUNG : Kulturen UND Bäume
RDT Info n° 43 – November 2004
Möglichkeiten und Grenzen der Agroforstwirtschaft in Europa page2 page3
Schriftenreihe der FAL – pages 19 to 22 – Januar 2004
Vom Acker zum Park
Hamburger Abendbatt – June 2003

—————-

Wheat under the trees
The furrow – Summer 2005
AGRICULTURAL RESEARCH : A growing concern
RDT Info n° 43 – November 2004
More yield per field
Green futures n° 47 – July/August 2004
Trees may change farm landscape
The Guardian – April 24 2004

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US-Farmer klagen gegen Monsanto und USDA

März 4, 2006 von lafargue

Der Saatgut und Gentechnik Gigant Monsanto sieht in den Vereinigten Staaten zwei Klagen entgegen. Besonders interessant finde ich die Klage einer Gruppe texanischer Baumwollpflanzer gegen Monsanto und Bayer Cropscience, diesmal sind es nicht die üblichen Verdächtigen die den Konzern vor den Kadi zerren. Diesmal sind es die, mit den Erfolgen der Gentechnik beglückten selbst die auf Schadenersatz klagen. Hauptklagepunkt: Monsantos gentechnisch veränderte herbizidresistente Neuzüchtung „RoundUp Ready“ Cotton weigert sich einfach das zu tun was die Gentechniker programmiert haben: „RoundUp“, ein Totalherbizid aus dem Hause Monsanto, zu tolerieren und benehmen sich wie jede anständige Pflanze im Falle des Kontaktes mit „RoundUp“ – sie machen einfach sich vom Acker. Ob Monsanto seine Gentechniker bei Winzig-Weich einkauft?

Texas farmers sue Monsanto and Bayer Cropscience for deception gefunden über Network Of Concerned Farmers (Quelle: GMWatch)

Eine zweite Klage richtet sich in erster Linie gegen das USDA (U.S. Department of Agriculture). Vorwurf: Das USDA hat Monsanto die Vermarktung von gentechnisch verändertem Alfalfa (Luzerne) Saatgut erlaubt, bevor die Tests über den Einfluss der herbizidresistenten Sorte abgeschlossen waren:

“The USDA failed to do a full environmental review when they deregulated this genetically engineered alfalfa,” said Will Rastov, an attorney for Center for Food Safety, one of the plaintiffs. “They’re going to wreak untold dangers into the environment.”
The lawsuit asks the federal court in San Francisco to rescind the USDA’s decision until a full environmental review has been completed.

Luzerne ist eine der Hauptfutterpflanzen in der Wiederkäuerfütterung (nicht nur in der Öko-Landwirtschaft) und auch ein bedeutendes Exportgut, besonders nach Japan und Südkorea, die bereits angekündigt haben, dass sie den Import eventuell einstellen werden:

The group says biotech alfalfa would also hurt production of organic dairy and beef products as alfalfa is a key cattle feed. And the suit claims farmers could lose export business, valued at an estimated $480 million per year, because buyers in Japan and South Korea, major importers of U.S. alfalfa, have indicated they would avoid buying U.S. alfalfa once the genetically engineered variety is released.

Des Weiteren ist Luzerne eine der wichtigsten „Tragenden Früchte“ innerhalb der ökologischen Landwirtschaft, die durch die Fähigkeit der Luftstickstoffbindung ein wesentlichen Beitrag zur Nährstoffbilanz innerhalb der Fruchtfolge leistet. Besonders tragisch ist im Fall der Luzerne, dass die Kreuzbestäubung besonders einfach von Statten geht und eine Kontamination der Gentechnikfreien Bestände nicht vermeidbar ist:

South Dakota alfalfa Farmer Pat Trask, one of the plaintiffs, said Monsanto’s biotech alfalfa would ruin his conventional alfalfa seed business because it was certain his 9,000 acres (=3600HA) would be contaminated by the biotech genes.
Alfalfa is very easily cross-pollinated by bees and by wind. The plant is also perennial, meaning GMO plants could live on for years
“The way this spreads so far and wide, it will eliminate the conventional alfalfa industry,” said Trask. “Monsanto will own the entire alfalfa industry.”

Der letzte Satz des Farmers bezieht sich auf einen besonderen Aspekt der „Geschäftspraktiken“ von Monsanto: Monsanto verklagt Farmer, welche Luzerne ernten, die vermuten lassen , dass die Pflanzen Gene beinhalten, welche unter Patente des Konzerns fallen und das werden demnächst dann alle Pflanzen sein, gewollt oder auch gewollt – von Monsanto. Heuschrecken innerhalb der Fauna werden mir zunehmend sympathischer.

Ebenfalls gefunden über: Network Of Concerned Farmers; Original: Farmers, others sue USDA over Monsanto GMO alfalfa By Carey Gillam, Reuters vom 16.02.2006

Übernommen von: balou gebloggte Welten – Zwei Klagen gegen Monsanto

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Ein Herz für die Gentechnik

März 2, 2006 von balou

Unter dem bedeutungsschwangeren Titel „Pflanzenzucht und Frömmigkeit“ erschien am 24.02.2006 in der Tageszeitung „Die Welt“ eine weitere der gefürchteten Kolumnen des Publizisten Duos Maxeiner & Miersch, der Artikel befindet sich auch auf der Homepage von achgut.de.

Maxeiner & Miersch (Im Folgenden mit M und M abgekürzt) befassen sich einmal mehr mit der Gentechnik, es ist zu spüren, dass dieses Thema eine Herzensangelegenheit für Beide darstellt. Fast wäre man geneigt von einer Glaubensahngelegenheit zu sprechen, der Titel lässt diesen Verdacht bereits aufkommen und auch der Inhalt, brillant aber fast faktenfrei dargestellt, verstärkt den Eindruck. Allerdings hier irrt der Leser die uneinsichtigen, sich jeder wissenschaftlichen Diskussion verweigernden, Glaubenskrieger sind selbstverständlich die anderen. M und M schießen eine weitere Breiseite gegen Ökospinner, Fortschrittsverweigerern, WTO Urteile sabotierende EU-Bürokraten und Genfood-Wahlfreiheit-Negierer, allesamt unfähig oder unwillig die Segnungen der Gentechnik einzusehen und zum Wohle der Menschheit umzusetzen.

Nachdem ich jetzt schon so viele Anschläge verbraucht habe, spare ich mir den gesamten ideologischen Quatsch von M und M und versuche mal zu den, wenn auch nur spärlichen enthaltenen, Fakten vorzudringen:Fakten zur Gentechnik im praktischen Einsatz:

Die grüne Gentechnik hat sich nun schon zehn Jahre lang in der Hand der Landwirte bewährt. 8,5 Millionen Bauern in 21 Ländern nutzen mittlerweile die neuen Pflanzensorten und bauen sie auf 90 Millionen Hektar Ackerfläche an.

Gut das macht im Durchschnitt gute 10HA pro involviertem Landwirt daraus ergibt sich meine, nicht ganz faire, Vermutung es müsse sich wohl eher um ein Projekt zugunsten kleinerer Landwirte handeln. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an das Projekt Golden Rice mit freiem Saatgutzugang für kleinere Landwirte. Letztendlich Vorrang für die Produktion von Brotfrüchten, Brotkulturen die, wie im Falle des Golden Rice der Gehalt an Pro-Vitamin A, die Nachteile der einseitigen, an eben diesen traditionellen Brotkulturen orientierten, Ernährung ausgleichen sollen. Wir wissen ja, dass nach M und M sich die Betroffenen Fleisch und Gemüse nicht in ausreichendem Maße leisten können. Ein seltener Fall von Zustimmung zu M und M – allerdings komme ich zu anderen Schlussfolgerungen, tut hier jedoch nichts zur Sache. Schauen wir uns die Zahlen etwas genauer an:

90.000.000HA (in Worten: Neunzig Millionen) Anbaufläche entspricht so ziemlich genau

6% der weltweit bestellten Ackerfläche oder

2% der landwirtschaftlich genutzten Fläche oder

1% der biologisch produktiven Fläche.

Das ist kein überwältigender Anteil an der Agrarproduktion aber auch nicht zu vernachlässigen und eine weitere Ausdehnung wird stattfinden. Von diesen 90 Mio. HA entfallen auf folgende Kulturen:

Sojabohne mit geschätzt mehr als 40 Mio. HA weltweit. Davon wiederum entfallen auf:

1. USA: ca. 24 Mio. HA. (>80% der angebauten Fläche, die USA sind der weltweit größte Produzent von Sojabohnen)

2. Argentinien: ca. 13 Mio. HA (>90% der angebauten Fläche, Argentinien ist die Nummer 3 unter den Produzenten aber Nummer 2 unter den Gensoja Produzenten)

3. Brasilien: > 2,5 Mio. ( >10%(?) der Anbaufläche, Brasilien ist der zweit größte Produzent von Sojabohnen)

Mais mit ca. 19 Mio. HA weltweit davon entfallen allein auf die USA > 15 Mio. HA. In den USA wurden 2005 erstmals mehr Flächen mit Gen-Mais als mit konventionellem Mais bestellt. Die USA stellen ca. 20% der Weltanbaufläche für Körnermais und >75% der Weltanbaufläche mit Gen-Mais.

Baumwolle mit ca. 9 Mio. HA, ebenfalls ein Großteil in den USA

Raps mit ca. 4 Mio. HA, auf diesem Sektor ist Kanada der größte Exporteur.

Außer Mais, keine der traditionellen Brotkulturen auf den vorderen Rängen und auch dieser Mais dürfte zunächst einmal in den Tiermägen verschwinden und Ende steht dann das Fleisch als Produkt – das sich die Bedürftigen halt nicht leisten können. Dieser Bedarf an Futter für die Veredlung in oder für die entwickelten Gesellschaften führt dazu, dass der Maisanbau auch in Zukunft weiter ansteigen wird:

Infolge steigender Nachfrage nach Fleischprodukten wird auch die Nachfrage nach Futtergetreide stark zunehmen. Insbesondere die Nachfrage nach Mais für Fütterungszwecke wird ansteigen mit weit reichenden Folgen für die Landwirtschaft und die Forschung. Nach jetzigen Voraussagen wird im Jahr 2020 die Nachfrage nach Mais in den Ländern des Südens die Nachfrage nach Weizen und Reis deutlich übertreffen. Etwa 60 Prozent der Maisnachfrage wird dann für die Verfütterung an Tiere verwendet. In den vergangenen 20 Jahren ging etwa 40 Prozent des gesamten Getreidekonsums an unser Vieh. (Landwirtschaft ist angewandte Lebenswissenschaft von Prof. Dr. J. Sauerborn, Universität Hohenheim – Institut für Pflanzenproduktion und Agrarökologie in den Tropen und Subtropen)

Was hat das mit Gentechnik zu tun? Auf den ersten Blick relativ wenig wir müssen jedoch das Gesamtkonzept im Auge behalten und diese ist nun mal die Frage: Wie wollen wir die wachsende Bevölkerung in Zukunft ernähren? Dieses geht nach M und M nur mit Hilfe der Gentechnik und Landbewirtschaftung nach ökologischen Maßstäben ist letztendlich Völkermord („Hungern mit Hipp“). Kehren wir noch mal zu den Zahlen bezogen auf die angebauten Früchte zurück: Diese Kulturen werden in erster Linie in Großbetrieben angebaut und sind typische „cash crops“ auch für den Export. Das ist selten bäuerliche Landwirtschaft, das ist Agribusiness. Nicht die Ernährung der Weltbevölkerung steht im Vordergrund sondern die maximale Rendite auf das eingesetzte Kapital, das trifft selbstverständlich auch auf entsprechend wirtschaftende Betriebe ohne Gentechnik zu, mit allen negativen Folgen:

Aufgrund nicht angepasster Landnutzung kommt es alljährlich zu enormen Erosionsereignissen angetrieben durch Wind bzw. Wasser. Der Bodenabtrag wird weltweit auf 24 Mrd. Tonnen Oberboden pro Jahr geschätzt (Nair & Swaminathan, 1997). Während die Bodendegradation rasch voranschreitet – nach DSW (1994) haben von 1950 bis 1994 etwa 11 Prozent der produktiven Erdoberfläche, eine Fläche so groß wie China und Indien zusammen, stark an Boden-Fruchtbarkeit eingebüßt (ebd.)

Gewinne machen und Kapital akkumulieren ist die Aufgabe der Unternehmen, das ist nicht verwerflich aber Gesellschaft und Politik müssen den Rahmen vorgeben. Wenn wir uns die Zahlen anschauen ist die heutige Unterversorgung von ca. 700-800 Mio. Menschen kein Problem der Produktion sondern ein Problem der Verteilung und hier nicht in erster Linie der Lebensmittelverteilung sondern der Einkommensverteilung. Der Hunger dieser Menschen ist keine Folge der Agrarwirtschaft sondern eine Folge der Wirtschafsordnung. Diesen Umstand wird auch die Gentechnik nicht aus dem Weg schaffen. Das einzige was die Gentechnik letztendlich aus dem Weg räumen wird ist die Produktion Gentechnikfreier Lebensmittel und das nicht erst bei einem wesentlich höheren Anteil als heute realisiert. Der Übergang durch verwehen von Pollen, Transport durch Mensch oder Tier etc. läuft, über kurz oder lang werden diese neuen Speziesfremden Gene sich innerhalb der gesamten Spezies ausgebreitet haben und dann können wir uns die M und M geforderte Wahlfreiheit für den Verbraucher sonst wo hinschieben.

Gegenmaßnahmen? Keine wirklich wirksamen, gut es gibt Vorschriften über Mindestabstände. Die Bisherigen Erfahrungen zeigen jedoch, dass eine Weiterverbreitung auch über den Sicherheitsabstand nicht eingedämmt werden kann (Es sei denn wir schießen sie auf den Mond). Haben sich die Gene erst einmal etabliert sind sie vorhanden und können im falle neuer Erkenntnisse nicht einfach wieder ausgeschlossen werden. Fehleinschätzungen in der Pestizidwirkung können wenigsten durch die Einstellung der Ausbringung auf lange sicht korrigiert werden.

Der von M und M angesprochene Rückgang des Pestizideinsatzes durch die Gentechnik beruht im Wesentlichen auf zwei Eigenschaften:

  1. Züchtung auf Insektenresistenz, Beispiel Maiszünsler, diese Resistenz wird dadurch erreicht, dass die Pflanze ihr eigenes Insektizid produziert und den Zünsler haut’s dann im wahrsten Sinne des Wortes vom Stängel. Der Unterschied zu ausgebrachten Insektiziden liegt neben den eingesparten Arbeitsgängen in der Etablierung einer sich selbst reproduzierenden Pestizidproduktion und da könnte Abstellen irgendwann schwierig werden. Neues Betätigungsfeld für die Marktführer auf dem Gebiet der Züchtung und vor allem neue Verdienstmöglich. Wer hält in diesem Spiel wohl die Bank?
  2. Durch die Züchtung von Pestizidresistenzen ist es möglich andere, effektivere und eventuell auch günstigere Pestizide in diesem Fall besonders zur Unkrautbekämpfung einzusetzen. Beispiel ist die Züchtung auf Resistenzen gegen das, für alle Pflanzenarten schädliche (Totalherbizide) Glyphosat. Bekannter Handelsname: Roundup. Produzent: Monsanto. Roundup führt dazu, dass alle nicht resistenten Pflanzen vernichtet werden.

Noch mal zurück zum Anfang: Glaubensfrage oder Wissenschaft? Nein keine Glaubensfrage ein Glaubenskrieg, geführt als schmutziger Kriege mit psychologischen und Biologischen Waffen. Ziel ist die Ausschaltung der Gentechnikfreien Landwirtschaft und da geht es beileibe nicht nur um die Ökos. Da sitzen Ökolandwirte und der Großteil der konventionellen Landwirte in einem Boot. Ziel ist ganz speziell die absolute Kontrolle über die biologischen Ressourcen durch eine Handvoll Konzerne. Begünstigt wird die „Feindliche Übernahme“ des Genpools durch den Krieg gegen den Terror. Dieser Krieg zur angeblichen Verteidigung der westlichen Werte ermöglicht auch Repressionen gegen unliebsame Gruppen und Meinungen im Inneren. Dazu gehören nun mal auch die Umweltbewegten und eine intakte Ökolandwirtschaft ist ein bedeutender Stützpfeiler alternativer Bewegungen. Erledigen kann man Dieses durchaus arbeitsteilig: Umweltaktivisten geraten zunehmend in das Fadenkreuz der Antiterror Krieger: Ecoterrorism ist ein neuer Feind, nicht erst seit Katrina. Die Ökolandwirtschaft wird durch die Gentechnik erledigt: Entzug der züchterischen Basis, z.B. durch Kontamination des Saatguts oder einfach durch Patentierung von Genen und Gensequensen, nicht nur den möglichen eigenen Schöpfungen sondern gleich alle ähnlichen Sequenzen unabhängig von Spezies.
———-

Wird noch mal überarbeitet – Die Töle wartet.

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